Wirtschaft und Gewerbe

Bischofswiesen ist eine der gewerbefreundlichsten Gemeinden im Landkreis. Mit dem festen Standbein des Tourismus und leistungsstarken Handwerks- und Handelsbetrieben bietet die Gemeinde ein optimales Umfeld für neue Unternehmen – und hat als einzige Kommune im Talkessel auch größere Gewerbeflächen anzubieten.

© Gemeinde Bischofswiesen, Marika Hildebrandt

Wirtschaftsstandort mit klarem Profil

Das Handels- und Dienstleistungsgewerbe ist der größte Arbeitgeber in Bischofswiesen. Ein wichtiger Teil davon ist der Tourismus. Derzeit gibt es in Bischofswiesen über 250 Beherbergungsbetriebe mit jährlich rund 55.000 Gästen bzw. rund 300.000 Übernachtungen. Etwa 10 % der Bruttowertschöpfung in Bischofswiesen wird im Tourismus erzielt. Alle Bedürfnisse des täglichen Bedarfs, für Touristen wie für Einheimische, können in den Bischofswieser Geschäften, Gaststätten, Arztpraxen und Apotheken befriedigt werden.

Derzeit sind etwa 35 % der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im produzierenden Gewerbe und Handwerk tätig. Ein Gewerbezweig, der in den letzten Jahren in Bischofswiesen erheblich expandiert hat, ist die Feinmechanik. Ausgehend von der ehemaligen Firma Bernhard in Schönau a. Königssee machten sich mehrere führende Mitarbeiter selbstständig und bauten alleine in Bischofswiesen zehn Betriebe mit über 300 Beschäftigten auf. Die Gemeinde Bischofswiesen kann sich deshalb als Feinmechanikhochburg bezeichnen. Diese Firmen pflegen weltweite Geschäftsbeziehungen, sind hochgradig spezialisiert und verfügen über modernste Fertigungstechniken. Sie liefern in die unterschiedlichsten Industriebereiche, unter anderem in die Automobilindustrie.

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