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Stellungnahme der Gemeinde zur Schließung der stationären Pflege im Altenheim St. Felicitas

Die Gemeinde Bischofswiesen wurde durch den Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e. V. über die Schließung der stationären Pflege im Altenheim St. Felicitas informiert.

Die Gemeinde Bischofswiesen nimmt die Entscheidung des Caritasverbandes der Erzdiözese München und Freising e. V. zur Einstellung der stationären Pflege im Altenheim St. Felicitas mit großem Bedauern zur Kenntnis.

Der Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e. V. hat sich über viele Jahre hinweg gemeinsam mit den politischen Entscheidungsträgern vor Ort intensiv darum bemüht, die dauerhafte Versorgung des Talkessels mit Pflegeplätzen sicherzustellen inklusive einer Betreuung, welche stets den Menschen in den Vordergrund gestellt hat. 

Allen Beteiligten – insbesondere den Beschäftigten vor Ort – gilt hierfür unser ausdrücklicher Dank und unsere Anerkennung.

Besonders hervorzuheben ist die stets familiäre Atmosphäre, in der die Bewohnerinnen und Bewohner fachlich hochwertig betreut und begleitet wurden. Dadurch war das Altenheim St. Felicitas über Jahrzehnte hinweg fest in der Bevölkerung des Talkessels verankert.

Umso bedauerlicher ist es, dass nach eingehender Prüfung der Gesamtstruktur durch den Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e. V. insbesondere der bauliche Zustand der Einrichtung, die notwendigen wirtschaftlichen Investitionen, sowie der anhaltende Fachkräftemangel einen Weiterbetrieb nicht mehr möglich machen. Trotz intensiver Bemühungen und zahlreicher Abstimmungen ist es weder dem Caritasverband noch den beteiligten Kommunen gelungen, ein langfristig wirtschaftlich tragfähiges Konzept – weder am bisherigen Standort noch an einem alternativen Standort im Talkessel – zu entwickeln.

Für die Gemeinde Bischofswiesen steht nun im Mittelpunkt, dass für die Bewohnerinnen und Bewohner sowie für die Beschäftigten gute und verlässliche Anschlusslösungen gefunden werden. Seitens des Caritasverbandes wurde uns zugesichert, hierfür entsprechende Unterbringungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten anzubieten. Die Gemeinde wird diesen Prozess im Rahmen ihrer Möglichkeiten konstruktiv und unterstützend begleiten.

 

Wolfgang Fegg
1. Bürgermeister

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